Am 24.10.24 nahmen die Schüler*innen der 5. Klasse im Rahmen des Unterrichts in Ethik und Religion katholisch/evangelisch an einem Workshop im Jüdische Museum in Wien teil. Mit diesem Workshop erhielten die Jugendlichen umfassende Informationen zur Geschichte und Gegenwart von jüdischem Leben in Wien und auch zu den verschiedenen Lebens- und Jahresfesten im Judentum. Mithilfe von verschiedenen Ausstellungsstücken im Museum lernten die Schüler*innen zum Beispiel wie jüdische Jugendliche ihren Schritt in die Erwachsenenwelt feiern oder welche Bedeutung die Symbole einer jüdischen Hochzeit haben.
Ein weiterer Bestandteil dieses fächerübergreifenden Projektes bildete die sehr bedeutsame „Erinnerungskultur“, nämlich das sich Erinnern an jene Verbrechen, die an Juden verübt worden sind, sowohl im mittelalterlichen Wien als auch später durch die Nationalsozialisten. In diesem Sinne besuchten die Schüler*innen am 14.11.24 den Judenplatz im 1. Wiener Gemeindebezirk, wo es mehrere Gedenkstätten gibt. Die Jugendlichen erwarben Hintergrundwissen zum „Jordanhaus“, zum „Lessing-Denkmal“, zu der Gedenktafel an die ehemalige mittelalterliche jüdische Synagoge sowie zum Mahnmal für die Opfer der Schoah von der britischen Künstlerin Rachel Whiteread. Außerdem erfuhren sie von der Verantwortung der christlichen Kirche, anhand der Tafel am Haus Judenplatz 6, welche die Mitschuld der Kirche an mittelalterlichen Judenverfolgungen und der Schoah eingesteht.









